Unternehmens-Engagement

Solche Mitarbeiter überzeugen durch Persönlichkeit

Personalentwicklungs-Programm für Auszubildende und Nachwuchsführungskräfte

Mit Eintritt in die Ausbildung warten auf junge Menschen neue und teilweise komplexe Aufgaben, die sie in ihrem bisherigen schulischen Lernumfeld nicht bewältigen mussten. Im Bereich der personalen und sozialen Kompetenzen wird oft seitens der Ausbildungsverantwortlichen ein Mangel an erwarteten Eingangsvoraussetzungen festgestellt. Hier setzt das praxisorientierte Lernprogramm „Soziales Lernen in der Ausbildung“ an: Für eine kurze Zeit verlassen die Auszubildenden ihren Ausbildungsplatz und werden in sozialen Einrichtungen wie in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, in einem Altenheim oder in einer Einrichtung für obdachlose Menschen tätig. Durch die für sie ungewohnten und fachfremden Situationen, findet eine Erweiterung ihrer Perspektive und eine positive Entwicklung ihrer sozialen und personalen Kompetenzen statt.

Auf derselben Grundlage ist die Lernwoche auch für Nachwuchsführungskräfte ein wichtiges Instrument, die benötigten sozialen Kompetenzen für die zukünftige Herausforderung zu erwerben.

 

Erfahrungen, die wirken

Zentrale Fragestellungen sind:

Wie orientiere ich mich in einer mir unbekannten Lebens- und Arbeitswelt?
Wie flexibel kann ich mich auf neue Situationen, Mitarbeiter*innen und Teams einstellen?
Welche Seiten meiner Persönlichkeit lerne ich kennen, die mir vorher noch nicht bewusst waren?

Erfahrungen zeigen: die Teilnahme stärkt die Eigeninitiative, das Verantwortungsbewusstsein sowie die Kommunikations-, Konflikt- und Kooperationsfähigkeit der Auszubildenden.

So funktioniert es

Wir organisieren die Lernangebote in ausgewählten sozialen Einrichtungen und bereiten die Auszubildenden im Rahmen eines Einführungsworkshops auf ihren Einsatz und das jeweilige Tätigkeitsfeld vor. Aufbauend auf den individuellen Erfahrungen im Rahmen der Lernwoche werden im Refexions-Workshop konkrete Problemstellungen intensiv reflektiert und zusammen mit den Auszubildenden Handlungsoptionen für den Ausbildungsalltag erarbeitet.

Das sagen Teilnehmer*innen in Halle

„Durch die Praxiswoche habe ich meine Stärken und Schwächen besser kennen gelernt.“
Auszubildende des Ausbildungsverbundes Olefinpartner e.V.

Mir haben die Tage gezeigt, dass man in seinem Leben mehr die kleinen Dinge sehen sollte. Das haben mir die Bewohner hier gezeigt.“ Auszubildende der Volksbank Halle (Saale) eG

„Es müssen nicht immer große Taten sein, um Mitmenschen glücklich zu machen. Ein nettes Lächeln und die Achtung des Anderen reichen meist aus.“ Auszubildender des Ausbildungsverbundes Olefinpartner e.V.

In den folgenden Videos finden Sie tolle Beispiele für eine gelungene Lernwoche:

https://youtu.be/FxN4PH-Zxb4

https://youtu.be/o_yTasGPkRE

https://youtu.be/9oWbkPehYmQ

Feedback der Auszubildenden der Mahnke GmbH

 

"Das Projekt hat mich auch außerhalb der Einrichtungen zum Nachdenken gebracht und mir bewusst geworden, wie glücklich ich mich schätzen kann, dass ich gesund zur Welt gekommen bin. Ich werde in Zukunft offener auf andere Menschen zugehen und eventuelle Bedenken beiseite räumen.
Mich haben die Reaktionen und Gefühle der Bewohner berührt. Es war toll anschauen, wie viel Freude sie empfunden haben."


Anatolij Brusnik - Lernort: Franz Sales Haus

  
"Die Bewohner*innen waren wirklich immer gut gelaunt und hatten Spaß egal was passiert. Das finde ich beneidenswert und versuche das mitzunehmen, um meinen Alltag auch ein bisschen bunter zu gestalten."

Annika Eichert  - Lernort: Franz Sales Haus


"Überwiegend bin ich glücklich und auch stolz auf mich und die Mitarbeiter*innen. Es ist ein befriedigendes Gefühl, dass keiner allein gelassen wird.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so offen gegenüber Fremden bin und überlege, mich im Seniorenheim zu engagieren. Meine Teamfähigkeit wurde verstärkt und das ist immer nützlich, zwischen Arbeitskolleg*innen."


Larissa Homscheidt  - Lernort: Caritas


"Ich habe mich über die Offenheit und Freundlichkeit der Besucher*innen gefreut. Ich habe gemerkt, dass ich toleranter bin, als ich vermutet habe.
Ich werde nach ähnlichen Einrichtungen suchen und mich dort eventuell engagieren."


Ronja Pitula -  Lernort: Cafe Light – AWO

 

 

Feedback von Nachwuchsführungskräften der Emschergenossenschaft / Lippeverband Essen

 

„Die Möglichkeit des Perspektivwechsels hat mir viel bedeutet. Ich kann nun noch achtsamer und wertfreier auf die persönlichen Situationen meiner potentiellen Mitarbeiter eingehen und glaube in Zukunft besser damit umgehen zu können.­“

Dr. Caroline Winking EMSCHERGENOSSENSCHAFT / LIPPEVERBAND

 

„Ich durfte drei Tage in der strukturierten Tageseinrichtung des Franz Sales Hauses hospitieren.Hier habe ich Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, von angehender Demenz bis schweren geistigen und körperlichen Behinderungen, in ihrem Alltag begleitet. Mir hat es große Freude bereitet, mich mit den verschiedenen Charakteren und individuellen Bedürfnissen der Bewohner auseinanderzusetzen, um diese in ihren Fähigkeiten zu stärken.  
Besonders beeindruckt hat mich, mit welchem Engagement und welcher Offenheit das Team seine tägliche Arbeit leistet. So kann ich festhalten, dass diese Hospitation für mich eine sehr bereichernde und nachhaltige Erfahrung war -
Gestern war ich auch schon für ein Stündchen zum Tanztee zu Besuch“

Eileen Kindt
Geschäftsbereich Mitglieder und Strategie
Abteilung Zentrales Mitglieder- und Fördermanagement
EMSCHERGENOSSENSCHAFT / LIPPEVERBAND

 

„Wer das Glück hat, in stabilen Verhältnissen zu leben, verliert häufig die Berührungspunkte zu Menschen, die keinen festen Job haben, mit Süchten kämpfen oder sehr einsam sind. Für mich war die soziale Hospitation eine nachhaltig wirkende Erfahrung. Ich bin in Kontakt mit Menschen gekommen, die vor völlig anderen Herausforderungen stehen als ich – ein echter Perspektivwechsel. Diese Erfahrung lehrt nicht nur Demut, sondern schult auch im beruflichen Alltag anders hinzuhören und wahrzunehmen, um besser auf individuelle Herausforderungen eingehen zu können.“ 

Anne-Kathrin Lappe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecherin
EMSCHERGENOSSENSCHAFT / LIPPEVERBAND

 

Das sagen die Nachwuchsführungskräfte der Emschergenossenschaft / Lippeverband Essen über das Projekt MitWirkung: