CBE - Aktuelles

Schüler*innen für Angebote des TALENTraums gesucht!

Trotz Corona vielfältige Chancen im Zusammenspiel von Jugendlichen und engagierten Erwachsenen

Auch in diesem Jahr bietet der TALENTraum des CBE wieder spannende Angebote, die sich eine langfristige Begleitung von der Schule in die Ausbildung oder aber Kurzzeit-Veranstaltungen zu spezifischen Themen aus dem Mikrokosmos Übergang Schule-Beruf wünschen.

Für die Anmeldung zu Ausbildungspatenschaften, können sowohl interessierte Schüler*innen als auch Ehrenamtliche sich bei Projektleiter Julien Lebourg, ihren Klassenlehrern oder Schulsozialarbeitern an ihren Schulen melden. Auch eine direkte und unkomplizierte Anmeldung ist möglich - dafür einfach den Anmelde- und Kennenlernbogen hier herunterladen, ausfüllen und - postalisch oder per Mail - ans CBE senden.

Zur passgenauen Entwicklung von Einzelangeboten im Rahmen der Werkstatt Übergang, können Schüler*innen uns ihre Wünsche, Interessen und Bedarfe mitteilen. Ein Scan des QR-Codes genügt, um an einer kurzen Bedarfsumfrage teilzunehmen, damit wir sie im TALENTraum optimal begleiten können.

„Leben mit Demenz Digital“ Online-Schulungskurs

In 9 Einheiten à 90 Minuten erhalten Sie die Möglichkeit, sich in Videokonferenzen über die Erkrankung Demenz, Verhaltensformen, den Umgang mit Menschen mit Demenz sowie rechtliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten und Entlastungsangebote für Angehörige zu informieren und auszutauschen.

Der kostenlose „Leben mit Demenz Digital“ Online-Schulungskurs qualifiziert Sie, Menschen mit Demenz in NRW im Rahmen der Nachbarschaftshilfe ehrenamtlich zu unterstützen.

Voraussetzung für Ihre Kursteilnahme ist ein Laptop oder PC mit einer stabilen Internetverbindung, einer Kamera, ein Mikrofon sowie Lautsprechern. Weitere Informationen und Veranstaltungsübersichten finden Sie hier: Leben mit Demenz - AlzheimerNRW (alzheimer-nrw.de)
Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich an: lebenmitdemenz@alzheimer-nrw.de

Für Fragen und technische Unterstützung stehen wir gerne zur Verfügung: Telefon: 0211/240869 -15/ -17

Bundesfreiwilligendienst im CBE

Das CBE ist anerkannte Dienststelle für Bundesfreiwillige. Wir bieten zwei BFD-Stellen für engagierte Jugendliche unter 26 Jahren. Die Dienstzeit beträgt 12 Monate und kann bereits ab Mai 2021 starten!

Wir suchen junge Menschen, die Spaß haben, die Aufgaben einer Freiwilligenagentur kennen zu lernen. Unsere Bufdis arbeiten aktiv in einem CBE Bereich mit und lernen viel über das freiwillige Engagement und viele Engagierte kennen.

Mehr Infos zum  Freiwilligendienst gibt es unter: www.bundesfreiwilligendienst.de

Bewerbungen bitte per E-Mail an: info@cbe-mh.de oder telefonisch unter 0208 970 68 17.

 

Engagement gegen Einsamkeit

Die Schüler*innen des Berufskollegs Stadtmitte der Stadt Mülheim an der Ruhr,  Zweig Von-Bock-Straße mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Soziales, wollen besonders betroffenen Menschen die momentanen Kontaktbeschränkungen etwas erleichtern. Sie haben Briefe für die Bewohner*innen des „Charleston Wohn- und Pflegezentrum Mülheim“ in ihrer Nachbarschaft geschrieben um den Senior*innen die Einsamkeit ein klein wenig erträglicher zu machen.  

Der Termin für die Übergabe  wurde bewusst kurz vor Ostern angesetzt, da an solchen Feiertagen die Kontakte und das gemeinsame Feiern besonders schmerzlich vermisst werden. Die Übergabe der Briefe erfolgte - stellvertretend für die Klasse- durch die Schülerin Janina Baumgarth (Foto, 2.v. re.) an eine der Bewohner*innen des Seniorenheimes, Gisela Wolbert. (Foto 2.v.li.) Die Briefe werden an den Feiertagen den anderen Senior*innen vorgelesen und ausgehändigt. Das Centrum für bürgerschaftliches Engagement e.V. hatte zu diesem Termin eingeladen um die Schüler*innen bei ihrem Eagagement zu unterstützen.  

Entstanden war die Idee bei einem digitalen Treffen der Klasse mit ihrer Klassenlehrerin Anna Schneider. Hier sprachen die Schüler*innen über ihre eigene Einsamkeit auf Grund der momentanen Kontakt-Beschränkungen und auch darüber, was diese mit anderen Menschen, besonders Älteren macht. Schnell entstand die Idee, Briefe für diese besonders betroffene Gruppe zu schreiben um auf diese Weise in Kontakt zu treten. Das Ziel war, beiden Seiten etwas Gutes zu tun und die Einsamkeit ein wenig zu überbrücken. Die Schüler*innen haben begeistert geschrieben und gebastelt mit dem Gefühl, etwas für andere tun zu können und machen den  Senior*innen damit eine große Freude. Janina Baumgarth: „Meine Klasse möchte mit den Briefen und kleinen Geschenken dazu beitragen, dass die alten Menschen ein bisschen hoffnungsvoller durch die Pandemie kommen.“ Auch der Schulleiter Jörg Brodka freut sich über das Engagement seiner Schüler*innen: „Als Schulleiter bin ich sehr glücklich, dass diese wunderbare Idee der Klassenlehrerin zu so einem sinnstiftenden Ergebnis geführt hat. Und das trotz des Distanz-Unterricht auf Grund von Corona.“  

Die Idee ist, einen dauerhaften Kontakt zwischen beiden Einrichtungen aufzubauen, wie auch immer der sich in diesen Pandemie-Zeiten gestalten lässt.  

Wünsche werden Wirklichkeit

Geschenkaktion der Schüler*innen der Luisenschule

Mit einer tollen Aktion machte die Schülerverwaltung der Luisenschule auf sich aufmerksam: Aus einer kleinen Idee entwickelte sich in Zusammenarbeit mit Conny Marsch-Loy vom CBE ein großartiges Projekt.

Insgesamt 220 benachteiligte Kinder durften sich über Weihnachtsgeschenke freuen. Dabei entstand in der Schule eine unerwartet große Dynamik und so viel Freude am Schenken, dass die Wunschzettel meist den Weg an den Weihnachtsbaum gar nicht schafften, sondern direkt beim Ankommen in der Aula von vielen wartenden Kindern direkt abgeholt wurden. Liebevoll verpackt – oft mit Grüßen und Fotos an das unbekannte Kind versehen – kamen alle Päckchen pünktlich in der Schule an, was durch die vorzeitigen Weihnachtsferien eine Herausforderung war. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler und die beiden Lehrkräfte Susanne Schneider und Fabian Kewitz zeigten viel Herz und opferten Pausen und Freizeit um zu planen, zu organisieren, den Rücklauf zu kontrollieren, Namenslisten zu schreiben und die Geschenke in Empfang zu nehmen. Auch die Logistik mit Lagerung und Transport an die jeweils richtige der vier verschiedenen Stellen war eine Herausforderung. Alles gelang super und die Freude über die gelungene Aktion und die große Begeisterung der Schüler*innen soll ein Zündfunke für weitere schöne Aktionen sein. Ein großartiges Beispiel für Engagement in schwierigen Zeiten!

Wir sind "exzellent"!

CBE erhält Qualitiätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft (bagfa)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) hat dem CBE nach eingehender Prüfung durch unabhängige Qualitätsprüfer*innen das Qualitätssiegel mit dem Prädikat: "Exzellent!" verliehen.
Die Prüfer würdigten damit das seit vielen Jahren im CBE umgesetzte Qualitätsmanagement und formulierten in ihrem Gutachten: "Insgesamt wird deutlich, dass das Centrum für bürgerschaftliches Engagement e.V. ein erfahrener und wichtiger Akteur der lokalen Engagementförderung ist. Daher ist es folgerichtig, dass das Centrum in vielen Handlungsfeldern das Prädikat „exzellent“ verdient."

Geprüft wurden die Angebote des CBE für Freiwillige und Organisationen, Aufbau und Umsetzung der Engagement-Projekte, die Kooperationsarbeit, die Interessenvertretung für bürgerschaftliches Engagement in der Stadt sowie der Aufbau und die Organisationsstruktur der Agentur. Das Siegel gilt zunächst bis Juni 2023.

"Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung mit dem Prädikat "exzellent". Für uns ist diese unabhängige Qualitäts-Testierung ein Ansporn, unser internes Qualitätsmanagement weiter zu führen und kontinuierlich weiter zu entwickeln. Damit stellen wir sicher, dass Ehrenamtliche, Vereine und Kooperationspartner von uns stets gute und zuverlässige Arbeit erwarten können", kommentiert Geschäftsführer Michael Schüring die Verleihung des Qualitätssiegels.

Talentwerkstatt Styrum ist "refill-Station"

Klima schützen, Plastik vermeiden, Leitungswasser trinken: momentan vergeht kaum ein Tag, an dem diese Themen nicht in den Medien präsent sind. Nach exakt diesen Motiven agiert auch der gemeinnützige, leitungswasserfreundliche Berliner Verein a tip: tap (engl.: ein Tipp: Leitungswasser). Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung von Leitungswasser für den Klimaschutz noch stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und so bundesweit zu einer „Wasserwende“ aufzurufen. Alexandra Jaik, Regionalkoordinatorin Nord-West bei a tip: tap: „Durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit, Beratung von Unternehmen und Schaffen von Trinkorten wollen wir die Vorteile von Trinkwasser aus der Leitung betonen, um Interessierten den Umstieg von Flaschen- auf Trinkwasser schmackhaft zu machen.“ Franziska Adams, Ansprechpartnerin von a tip: tap in Mülheim, ergänzt: „Und wer auf Leitungswasser umsteigt, spart nicht nur CO2, sondern auch Geld, vermeidet Plastikmüll und schont folglich die Umwelt. Und frisch ist es sowieso.“

Wasserquartier Mülheim(-Styrum)

Gemeinsam mit dem RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft und zahlreichen anderen Partnern im Stadtteil unterstützt das CBE die Aktion, den Stadtteil zu einem leitungswasserfreundlichen Standort auszubauen.

CBE-Geschäftsführer Michael Schüring : „Unsere Talentwerkstatt in Styrum ist nun "refill-Station". Fußgänger, Besucher oder Interessierte können ihre mitgebrachte Trinkflasche bei uns mit Leitungswasser nachfüllen. Ein blauer Aufkleber draußen am Gebäude weist auf diese Möglichkeit hin.“

Wer mehr machen will, kann sich beim CBE melden und erhält Kontakt zu den Aktiven des Vereins. Unter anderem wird es auch einen "Wassertisch" in Mülheim geben, an dem Interessierte mitwirken können.

 

 

Fortbildung: Kinder- und Jugenschutz im CBE

"Kinder- und Jugendschutz ist ein Thema bei dem jeder von uns mitwirken kann. Aufmerksamkeit für das Thema ist der erste Schritt." Diese Erkenntnis gewannen die Mitarbeiter*innen des CBE bei der Teamfortbildung im Juli.
Gemeinsam vermittelten Elena Stannowski vom Kinderschutzbund Mülheim und Fraya Meru vom Verein Hilfe für Frauen e.V. die Grundlagen des Kinder- und Jugendschutzes an das CBE - Team. Die Sensibilisierung für Nähe und Distanz im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die Aufmerksamkeit für Hinweise auf nicht akzeptables Verhalten und konkrete Hilfestellungen bei Ereignissen, die den Kinder- und Jugendschutz betreffen, standen auf dem Programm.

"Die Bereitschaft im Teams, für dieses Thema Verantwortung zu übernehmen ist groß und die Geschäftsleitung unterstützt den Wunsch, Kinder- und Jugendschutzmaßnahmen noch besser in die alltägliche Arbeit zu integrieren," kommentiert Geschäftsführer Michael Schüring das Ergebnis der Fortbildung.