Partnerschaft für Demokratie Mülheim:

Demokratie leben

Projekte für Demokratie und Vielfalt

Demokratie leben

Vielfalt des Engagements

Demokratiekonferenz 2024

75 Jahre Grundgesetz - Partizipation und Teilhabe stärken

Demokratie und Teilhabe sind eng miteinander verwoben. Das Prinzip Demokratie ist in Artikel 20 des Grundgesetzes fest verankert und besagt, dass alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht. Neben der Verankerung von Teilhabe im Grundgesetz, gibt es viele weitere Möglichkeiten, Demokratie aktiv mitzugestalten. Yasmin M´Barek als Keynotespeakerin ("Top 30 unter 30“-Journalistinnen gewählt vom Medium Magazin) wird in die Demokratiekonferenz einführen, ein Markt der Möglichkeiten zeigt, wie Partizipation und Teilhabe in Mülheim konkret aussehen kann und lädt zum Dialog und Mitmachen ein.  Parallel laufen drei Workshops, die unter den ersten drei Artikeln des GG stehen und die zeigen werden, wie Demokratie vor Ort geplant, umgesetzt und einfach gelebt werden kann. Ebenso erfahrt ihr/ erfahren Sie,  wie man eine Werbekampagne für das GG starten kann und wie es zum Antidiskriminierungsgesetz gekommen ist und was es für Dich/ Sie bedeutet. Um 17 Uhr gibt es ein Abschlussgrillen.

Veranstalter: Stadt Mülheim in Kooperation mit dem Centrum für bürgerschaftliches Engagement e.V. in der  Partnerschaft für Demokratie Mülheim und mit der Kath. Akademie Die Wolfsburg
Veranstaltungsort: Kath. Akademie Die Wolfsburg, Falkenweg 6, 45478 Mülheim

Hier geht's zum Programm.
Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um Anmeldung bis zum 12. Juni 2024.

Gemeinsam Mülheim gestalten

"Demokratie leben!"

Die Stadt Mül­heim an der Ruhr hat ge­mein­sam mit dem Cen­trum für bür­ger­schaft­li­ches En­ga­ge­ment e.V. (CBE) im Ju­ni 2017 mit der Um­set­zung der „Part­ner­schaf­t für De­mo­kra­tie“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ be­gon­nen. En­ga­gier­te Bür­ger*innen und In­itia­ti­ven set­zen sich be­reits seit vie­len Jah­ren für die Grund­sät­ze ei­nes de­mo­kra­ti­schen Ge­mein­we­sens in Mül­heim an der Ruhr ein. Dieses Engagement wird durch das Programm weiter gefördert.

Vielfalt und Partizipation 

Die nach­hal­ti­ge Par­ti­zi­pa­ti­on von jun­gen Men­schen aus­zu­bau­en und die „Kul­tur des Mit­ge­stal­tens“ in Mül­heim an der Ruhr zu stär­ken, ist ein we­sent­li­ches An­lie­gen und Ziel im Rah­men der Part­ner­schaf­t. Dar­über hin­aus sol­len Be­tei­li­gungs­for­ma­te für Mül­hei­mer Bür­ger*in­nen und ein Netzwerk für eine offene und vielfältige Stadtgesellschaft entstehen. Für die Zu­sam­men­ar­beit in Mül­heim an der Ruhr wur­den fol­gen­de Leit­zie­le ge­setzt: Demokratiebildung, Präventive Arbeit gegen Extremismus, Beteiligung und Partizipation, Vielfalt und Wertschätzung fördern.

Gemeinsam Gesellschaft gestalten

Ver­ei­ne, In­itia­ti­ven und ge­mein­nüt­zi­ge Ein­rich­tun­gen, die Pro­jek­te zur De­mo­kra­tie­stär­kung durch­füh­ren, kön­nen An­trä­ge auf ei­ne För­de­rung durch das Bun­des­pro­gramm stel­len. Ein Be­gleit­aus­schuss ent­schei­det, wel­che Pro­jek­te im Rah­men des Bun­des­pro­gramms rea­li­sie­rt und wel­che The­men schwer­punkt­mä­ßig fokussiert wer­den.

Die Ko­or­di­nie­rungs-​ und Fach­stel­le beim CBE be­rät bei al­len Fra­gen rund um das Bun­des­pro­gramm „De­mo­kra­tie le­ben!“ Im Downloadbereich können Sie Projektanträge und weitere Informationen zur „Partnerschaft für Demokratie“ in Mülheim herunterladen.

Auf unserer Homepage erhalten Sie alle weiteren Informationen:

demokratie.muelheim-ruhr.de

Demokratiekonferenz 2023

Dialog fördern in Zeiten von Verschwörungserzählungen und Fake News

Unter dem Titel „Dialog fördern in Zeiten von Verschwörungserzählungen und Fake News” kamen am 19. Oktober über 100 interessierte Menschen zusammen, um sich über die Wirkweisen und den Umgang mit Betroffenen von Verschwörungserzählungen sowie die Möglichkeiten zur Förderung und Erhalt des Dialogs auszutauschen. Von jung bis alt und über die die Mülheimer Stadtgrenzen hinaus suchten Privatpersonen wie Mitarbeitende aus städtischen Institutionen und Bildungseinrichtungen Anregungen und neue Ansätze, um in diesen Zeiten dialogfähig zu bleiben.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem spannenden Impulsvortrag mit persönlicher Note von Journalist und Radiomoderator Tom Hegermann, der einen interessanten Einblick in die Herausforderungen von guten Journalismus, sowie die Rolle und den Einfluss der Medien auf Fake News und Verschwörungserzählungen gegeben hat.

Danach hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich in fünf unterschiedlichen Workshops zum Thema auszutauschen, Betroffenenperspektiven kennenzulernen und Handwerkszeug zu erlernen wie man Verschwörungserzählungen glaubendende Menschen begegnen kann. Es wurden Fake News untersucht, Verschwörungserzählungen aufgespürt und deren Funktionsweisen erklärt. Im DemoSlam wurde trotz konträrer Meinungen der Dialog offen gehalten und ein Referent zeigte Methoden und eine Haltung auf, um produktiv streiten zu können.

Die als Podiumsdiskussion gestaltete Schlussrunde gab noch einmal allen Beteiligten die Möglichkeit das Erlernte und neue Eindrücke miteinander zu teilen und das Fachwissen der Referent*innen zu Rate zu ziehen. Dies wurde vielfach genutzt und zeigte, wie wichtig und hoch der Bedarf an Austausch und des direkten Miteinander Redens, anstatt des Übereinander Redens, sowie eine Fortführung des Dialogs in Mülheim ist. Die Demokratiekonferenz zeigte, dass Menschen unterschiedlichster Erfahrungen und Meinungen dialogfähig sein können, wenn die Erkenntnis erlangt wird, dass in Zeiten von Angst und Sorgen in einer zunehmend komplexer werdenden Gesellschaft und aktuell von Krieg bedrohten Welt, die Menschen nach einfachen Antworten suchen, die es so aber nicht gibt. So ist jede*r Bürger*in aufgefordert sich Zeit zu nehmen, sich selbst und andere zu hinterfragen und nach Zugängen zum Anderen zu suchen. Die Demokratiekonferenz hat gezeigt, dass es geht und Ansätze geliefert, die von den Teilnehmer*innen dankbar aufgegriffen wurden.

Gefördert von der lokalen Partnerschaft für Demokratie Mülheim an der Ruhr im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Demokratiefest 2023

Wir haben gemeinsam Demokratie gefeiert!

Das 1. Demokratiefest in Mülheim!

Am 15. September fand zum ersten Mal das Demokratiefest in Mülheim statt. Bei strahlender Sonne eröffnete der Stadtdirektor David Lüngen das Fest und hieß alle Besucher:innen herzlich willkommen. Geförderte Projekte im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Mülheim haben sich Jung und Alt präsentiert und sichtbar gemacht, wie u.a. Partizipation und Teilhabe mit Kindern in Mülheim gelebt wird. 

Mit Hilfe einer Laufkarte konnten die Besucher:innen alle Stände besuchen und sich mit Themen der Demokratie beschäftigen und etwas über das gelingende Miteinander erfahren. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt und nicht nur der Eiswagen kam gut an, sondern auch die Leckereien der Internationalen Kochgruppe (Caritas) und des Fördervereins der Melli.  
 
Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und sich für das Thema Demokratie begeistern konnten! 

 

Gefördert von der lokalen Partnerschaft für Demokratie Mülheim an der Ruhr im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

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Unterstützen Sie als Unternehmen die Partnerschaft für Demokratie in Mülheim

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie sich mit Ihrem Unternehmen in unsere Partnerschaft für Demokratie mit einhaken. Wir wollen das Netzwerk lokaler Unternehmenspartner erweitern und stärker in unsere Aktivitäten einbinden.

Als lokaler Partner zeigen Sie Flagge für wichtige Grundwerte unseres Zusammenlebens.
Mit ihrem Partner-Beitrag fördern Sie konkrete Projekte für mehr Demokratie und Vielfalt in Mülheim an der Ruhr.
Gemeinsam mit weiteren lokalen Partnern stärken Sie ein Netzwerk für die Zukunft unserer Demokratie und können sich gerne auch aktiv mit einbringen.

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Auch Ihr Unternehmen kann lokaler Förderer der Partnerschaft für Demokratie werden.
Sie unterstützen damit für ein Jahr die Projekte im Aktions- oder im Jugendfonds und
stärken Vielfalt und Demokratie in Mülheim.

Sprechen Sie uns gerne an. Telefon: 0208 970 6812