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Demokratiekonferenz 2021: Rassismus begegnen - Verantwortung übernehmen

Digitale Demokratiekonferenz mit mehr als 100 Teilnehmer*innen

Bin ich rassistisch? Angesichts immer wiederkehrender rassistischer Äußerungen von Politikern, Sportlern und Promis ist die Rassismus-Debatte aktueller denn je. Die diesjährige Demokratiekonferenz ist dem Thema bezüglich seines Ursprungs, seiner Facetten und seiner Gegenwart in gesellschaftlichen Strukturen auf den Grund gegangen. „Verantwortung übernehmen“ und „Power Sharing“ sind Impulse, die die Referentinnen Anne Broden und Yasmine Chehata anboten, damit ein respektvoller und diversitätssensibler Umgang in der Gesellschaft gelingt. Ein aktiver Austausch der Teilnehmenden wurde auch in dem digitalen Format in zahlreichen Breakout Sessions im Anschluss an den Vortragsteil ermöglicht.

Das Heinzelwerk kann wieder helfen.

Ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe läuft wieder an

Corona hat auch beim Heinzelwerk tiefe Spuren hinterlassen. So musste im Februar 2020 die ehrenamtliche Hilfe zunächst ausgesetzt werden. Hauptgrund für diese Maßnahme war, dass die meisten Heinzelwerker älter als 70 Jahre sind und auch die Zielgruppe Senioren zu den Risikopatienten zählen.

Da aber der Wille zu helfen weiterhin ungebrochen war, wurde ein Sicherheitskonzept entwickelt, das von ärztlicher Seite geprüft und für gut befunden wurde. (Abstand, FFP2-Masken, Desinfektionsmittel, etc.) Unter Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen wurde Anfang Juni 2020 wieder mit den Hilfeleistungen begonnen. Allerdings mit den Einschränkungen, dass nur dringend notwendige Arbeiten durchgeführt wurden und nur von Heinzelwerkern, die freiwillig bereit waren unter den erschwerten Bedingungen zu arbeiten.

So konnte bis Mitte November 2020 trotz aller Schwierigkeiten noch in etwa 270 Fällen Hilfe geleistet werden.

Als dann jedoch die zweite Welle mit sehr hohen Infektionszahlen auch in Mülheim aufkam, erschien den Heinzelwerkern das Risiko- auch unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen- zu hoch. Die Arbeiten wurden ein zweites Mal gestoppt.
Zwischenzeitlich sinken die Infektionszahlen. Außerdem sind etliche Heinzelwerker zumindest einmal, mehrere bereits zweimal geimpft.
Damit können und dürfen sie wieder arbeiten.

Die Heinzelwerker erledigen einfache, handwerkliche Arbeiten für Menschen, die bedürftig und/ oder aufgrund ihrer Lebenssituation (Alter, Behinderung, etc.) zu solchen Arbeiten nicht in der Lage sind. Solche Arbeiten sind z.B. Leuchten anschließen, Lampen auswechseln, Wasserhahn und/oder Abfluss abdichten, Türscharniere richten, Hilfe bei Computer-/Fernseh-/Telefonproblemen, Rat und Tat bei technischen Geräten.

Allerdings führen die Heinzelwerker keine Arbeiten durch, die zum Leistungsumfang von professionellen Handwerkern gehören.

Wenn Sie im o.g. Rahmen Hilfe benötigen, wenden sich bitte an Das Heinzelwerk, erreichbar im Diakonischen Werk Mülheim

Tel.: 0208/3003-277

Die Heinzelwerker freuen sich darauf, wieder mit Rat und Tat helfen zu können.

Mario und Nette seit mehr als 10 Jahren aktiv

Ehrenamtliches Puppentheater ist auch in der Pandemie-Zeit aktiv

Das ehrenamtliche Team von Mario und Nette freut sich über seine kreative Arbeit auch in der Corona-Krise:

"Wunderbar, im Jahr 2019 , dem Jahr unseres 10-jährigen Jubiläums konnten wir in 10 verschiedenen Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen auftreten. Mit der Alten Dreherei „unserem Zuhause“ nahmen wir an der Extraschicht teil. Im Jugendheim Georgstraße spielten wir als Teilnehmer der Werkstattwoche Eppinghofen.
Anfang März 2020 hatten wir Premiere mit unserem Stück „Agathe und ihr Häusken“ bei den Senioren des Netzwerkes Saarn. Bedingt durch Corona fragten wir uns, ob wir überhaupt Zuschauer hätten. Es kamen viele zu dem ungetrübten Nachmittag 14 Tage vor dem ersten Lockdown.

Keiner von uns ahnte, dass wir lange nicht mehr spielen würden. Zuerst war es wie eine Winterpause, aber aus den Wochen wurden Monate. Durch WhatsApp und Telefon hielten wir miteinander Kontakt, aber das Spiel mit den Marionetten fehlte uns. Im Sommer gab es ein kurzes Aufleben mit Mundschutz und Distanz. Unsere 2 m Bühne konnte leider nicht bleiben. Wir lösten sie auf und gestalteten sie neu mit zwei zusätzlichen seitlichen Spielpunkten. Abstand wahren wurde wichtig, auch für uns Spieler!

Das Stück „Abrakadabra – Marionettenzauber“ erarbeiteten wir neu. Zweimal im Rahmen der Werkstattwoche konnten wir es aufführen, dann kam nach den Herbstferien der 2te Lockdown. Viel ging uns durch den Kopf in dieser Zeit:

Wie geht es “Mario und Nette“ in der Pandemie? Was passiert mit unserer Gruppe? Zerbricht sie?
Was geschieht mit uns Spielern? Behalten wir die Spielfreude?
Ist die Gruppe stabil genug für einen weiteren langen Lockdown?
Bis Ende Januar 2021 war es eine lange „Durststrecke“, aushalten konnten wir es kaum noch und dann kam die rettende Idee!

Und das ist „Mario und Nette“ heute:

Wir treffen uns per Zoomkonferenz, pünktlich wie früher am Donnerstagmorgen. Mit kleinen anfänglichen Stolpersteinen haben wir es geschafft!
Die Videokonferenzen nutzen wir zum Schreiben und Vorstellen neuer Texte, sowie zu Sprechproben.

Ein Text für Erwachsene zum Thema Technik ist einschließlich der theoretischen Regie fertig. Und das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ ist mit Text und Figuren neu geplant. Viel Vorstellungskraft ist gefragt und die unterschiedlichsten Ideen bringen uns dabei zum Lachen.
Jetzt wissen wir, unsere Gruppe bleibt!

Hat Sie der Text neugierig gemacht und Lust geweckt an unserem Tun?
Sie können gerne jetzt oder später zu uns stoßen. Lernen Sie uns einfach mal kennen!
Wir freuen uns auf Ihre Mail an marioundnette@web.de – wir informieren Sie gerne.