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Lionsclub Mülheim und Leo Club Mülheim unterstützen Flüchtlingsarbeit

CBE erhält Spende für die ehrenamtliche Arbeit mit ukrainischen Geflüchteten

Lions und Leos unterstützen die Ehrenamtliche Hilfe für ukrainische Geflüchtete

Der Präsident des Lions-Club Mülheim, Henner Kollnig, und die Präsidentin der Jugendorganisation “Leo-Club Mülheim”, Elgin Kollnig, informierten sich  beim CBE über die aktuelle Hilfe für vor dem Ukraine-Krieg Geflüchtete in Mülheim an der Ruhr.

CBE Geschäftsführer Michael Schüring schilderte die großartige Hilfe, die viele Ehrenamtliche bei der Unterstützung der Geflüchteten leisten. Mit Infoveranstaltungen und Austauschtreffen hat das CBE das freiwillige Engagement vorbereitet, das nun, eng an den Bedarfen der Geflüchteten orientiert, in verschiedenen Stadtteilen gestartet ist.

Der Deutschkurs ist ebenso dabei, wie die Begleitung zu Behördengängen, Sport – und Freizeitangebote, Übersetzungshilfe, Kinderangebote sowie offene Treffs und Cafés, um sich erst einmal kennen zu lernen. Es gibt viele verschiedene Angebote und viele Engagierte sind bereits aktiv.

Die beiden Vertreter*innen der social-clubs zeigten sich beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement und freuten sich, diese Arbeit mit einer Spende unterstützen zu können.  Der Lions-Club Mülheim unterstützt die Arbeit mit 4.000 €, der Leo-Club Mülheim zusätzlich mit 500 €.

Das Motto der Lions‐Bewegung „We serve“  bedeutet einerseits den Geist der Freundschaft zu pflegen und andererseits durch vielfältige Aktivitäten wichtige Aufgaben für eine funktionierende Gesellschaft und die Völkerverständigung wahrzunehmen.
“Wir freuen uns mit unserer Spende einen Beitrag zu leisten, um diese wichtige Aufgabe der Aufnahme und Integration der Ukrainer*innen in Mülheim zu bewältigen” begründet Präsident Kollnig die Entscheidung des Clubs. Michael Schüring bedankte sich im Namen der Ehrenamtlichen lud die beiden Präsident*innen und die Clubmitglieder der Lions und Leos herzlich ein, bei Aktionen und gemeinsamen Veranstaltung mit Geflüchteten mit dabei zu sein und so ein eigenes Bild von der Arbeit vor Ort zu gewinnen.

Land startet Förderprogramm 2000 x 1000 für das Engagement

Wertschätzung durch Förderung – Antragstellung ab 1. April möglich

Die Landesregierung startete im letzten Jahr mit ersten Maßnahmen zur Umsetzung der Engagementstrategie. Hierzu gehört auch das Förderprogramm »2.000 x 1.000 Euro für das Engagement«, das in diesem Jahr fortgesetzt wird. Das Schwerpunktthema lautet auch in diesem Jahr »Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben.« Anträge können ab dem 1. April eingereicht werden.

Hinweise zum Förderprogramm »2.000 x 1.000 Euro für das Engagement« für Engagierte, Vereine, zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen

Knapp sechs Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen engagieren sich ehrenamtlich und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Die Landesregierung hat das Ziel, diese Menschen mit ihren Organisationen und Initiativen zu unterstützen und die Rahmenbedingungen für ihr Engagement zu verbessern. Das Förderprogramm »2.000 x 1.000 Euro für das Engagement« ist ein Ergebnis der Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen. Seit 2021 werden jährlich 2.000 Vorhaben zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements zu einem jährlich wechselnden Schwerpunktthema mit je 1.000 Euro gefördert.

In diesem Jahr lautet es erneut »Gemeinschaft gestalten – engagierte Nachbarschaft leben«. So erhalten Antragstellende, deren Maßnahmen im vergangenen Jahr leider nicht mehr verwirklicht werden konnten oder die aufgrund der pandemischen Entwicklung abgesagt werden mussten, eine neue Chance auf Förderung. Der Krieg in der Ukraine und die Notlage der Menschen erschüttern zutiefst. Viele haben das Bedürfnis zu helfen und möchten sich engagieren. Auch in Nordrhein-Westfalen suchen Menschen Zuflucht. Im Sinne des Schwerpunktthemas können daher auch Vorhaben gefördert werden, welche die Gemeinschaft und das Miteinander vor Ort stärken und Geflüchteten ein Ankommen in der neuen Nachbarschaft erleichtern sollen.

Einen Antrag für das Jahr 2022 können Sie ab dem 1. April bei engagementfoerderung.nrw einreichen.

Bundesministerin Christine Lambrecht zu Besuch in Mülheim

Die "Partnerschaft für Demokratie Mülheim" stellt sich vor

Die Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht besuchte am 12.8.2021 im Rahmen ihrer Sommertour die “Mülheimer Partnerschaft für Demokratie" (PfD Mülheim), um die geförderten Initiativen vor Ort kennenzulernen und mit engagierten Menschen ins Gespräch zu kommen. Dabei hat sich die Bundesministerin einen Überblick über Demokratieförderung im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ in Mülheim verschafft.

Die PfD Mülheim initiiert Veranstaltungen und Kampagnen und fördert seit 2017 vielfältige Projekte, die zur Stärkung von demokratischen Strukturen beitragen. Auch einzelne Initiativen wurden zum Gespräch eingeladen, z.B. die „Zeitzeugenbörse“, die sich für Gespräche mit Zeitzeug*innen des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit vor allem in Schulen einsetzt. Auch das Projekt „Tannoura – tanz dich bunt“, das zur Reflexion von Rassismus, Mobbing und Diskriminierung anregt, konnte durch einen Interviewausschnitt Einblick in seine Arbeit geben. Der Verein Makroskope präsentierte eine Publikation und eine Veranstaltungsreihe „100 Jahre Ruhraufstand“, die mit Bezug zum Thema „Verschwörungsmythen“ neue Aktualität erlangt. Die Bundesministerin betonte, dass der Rechtsstaat den Angriffen von rechts Grenzen aufzeigen müsse. Zudem sei es aktuell wichtiger denn je, „Menschen stark zu machen, damit sie bei solchen Parolen nicht zurückschrecken“. Die “Partnerschaft für Demokratie Mülheim” wird aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert und in enger Zusammenarbeit des Amtes für Kinder, Jugend und Schule mit dem Centrum für bürgerschaftliches Engagement (CBE) umgesetzt. 2021 wird sie von der Westenergie AG und MEG mbh unterstützt.

Auf unserer Projektseite finden Sie weitere Informationen zur Partnerschaft für Demokratie Mülheim.

 

Thalia unterstützt Lese-Netzwerk

Das Buchhandelsunternehmen Thalia Mayersche unterstützt das Mülheimer „Netzwerk Literacy“ erneut mit einer Spende in Höhe von 1.250 €.

Die Mittel stammen aus dem „Kult-Club“ – Kundenprogramm in den Filialen im Rhein-Ruhr-Zentrum und im Forum. Sie wurden dem Centrum für bürgerschaftliches Engagement e.V. (CBE) von der Filialleiterin Bettina Hecker (RRZ) übergeben. Das Buchhandelsunternehmen setzt damit seine bereits im Vorjahr begonnene Förderung der ehrenamtlichen Lesepat*innen in Mülheimer Kindertageseinrichtungen und der Vorleseveranstaltungen im Rahmen der Vorlesewoche fort.

Das CBE koordiniert die Arbeit von zahlreichen Einrichtungen, die sich im „Netzwerk Literacy“ für die Entwicklung der Lesekompetenz von Kindern und die Stärkung ihrer Bildungschancen einsetzen. Um Kindern die Faszination am Klang und Rhythmus der Sprache und an der Welt der Geschichten, Bücher und der Literatur weiterzugeben, vermittelt das CBE seit vielen Jahren ehrenamtliche Lesepat*innen in ganz Mülheim. Aktuell sind viele Lesepat*innen aber durch die Corona – Auflagen nicht präsent in den Einrichtungen. Die Hoffnung ist, dass sich das in der zweiten Jahreshälfte wieder ändern kann und die Kinder die dringend benötigte Unterstützung erhalten.

Rund 50 Freiwillige jeglichen Alters lesen regelmäßig in Grundschulen und Kindergärten in ganz Mülheim vor. Sie tragen dazu bei, dass Kinder sich zu vielseitig interessierten, aktiven und offenen Menschen entwickeln und Sprachdefizite abgebaut werden.

Bettina Hecker, Leiterin der Thalia Buchhandlung in Rhein-Ruhr-Zentrum: „Wir freuen uns sehr, dass wir das Engagement des CBE mit einer Spende in Höhe von 1.250 Euro unterstützen können“.

Bei Thalia hat die Leseförderung einen hohen Stellenwert. So unterstützt das Unternehmen beispielsweise Projekte der Stiftung Lesen und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Mit mehr als 5.000 Veranstaltungen im Jahr, ist Thalia zusammen mit Mayersche der wichtigste private Lese- und Literaturförderer – und verfügt über die größte Buchcommunity im deutschsprachigen Raum. Michael Schüring, Geschäftsführer des CBE, bedankte sich auch im Namen der Kinder und Ehrenamtlichen, die mit großem Engagement vorlesen, für die Unterstützung durch Thalia und ihre Kunden.

Mehr zum Netzwerk Literacy erfahren

Demokratiekonferenz 2021: Rassismus begegnen - Verantwortung übernehmen

Digitale Demokratiekonferenz mit mehr als 100 Teilnehmer*innen

Bin ich rassistisch? Angesichts immer wiederkehrender rassistischer Äußerungen von Politikern, Sportlern und Promis ist die Rassismus-Debatte aktueller denn je. Die diesjährige Demokratiekonferenz ist dem Thema bezüglich seines Ursprungs, seiner Facetten und seiner Gegenwart in gesellschaftlichen Strukturen auf den Grund gegangen. „Verantwortung übernehmen“ und „Power Sharing“ sind Impulse, die die Referentinnen Anne Broden und Yasmine Chehata anboten, damit ein respektvoller und diversitätssensibler Umgang in der Gesellschaft gelingt. Ein aktiver Austausch der Teilnehmenden wurde auch in dem digitalen Format in zahlreichen Breakout Sessions im Anschluss an den Vortragsteil ermöglicht.

Das Heinzelwerk kann wieder helfen.

Ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe läuft wieder an

Corona hat auch beim Heinzelwerk tiefe Spuren hinterlassen. So musste im Februar 2020 die ehrenamtliche Hilfe zunächst ausgesetzt werden. Hauptgrund für diese Maßnahme war, dass die meisten Heinzelwerker älter als 70 Jahre sind und auch die Zielgruppe Senioren zu den Risikopatienten zählen.

Da aber der Wille zu helfen weiterhin ungebrochen war, wurde ein Sicherheitskonzept entwickelt, das von ärztlicher Seite geprüft und für gut befunden wurde. (Abstand, FFP2-Masken, Desinfektionsmittel, etc.) Unter Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen wurde Anfang Juni 2020 wieder mit den Hilfeleistungen begonnen. Allerdings mit den Einschränkungen, dass nur dringend notwendige Arbeiten durchgeführt wurden und nur von Heinzelwerkern, die freiwillig bereit waren unter den erschwerten Bedingungen zu arbeiten.

So konnte bis Mitte November 2020 trotz aller Schwierigkeiten noch in etwa 270 Fällen Hilfe geleistet werden.

Als dann jedoch die zweite Welle mit sehr hohen Infektionszahlen auch in Mülheim aufkam, erschien den Heinzelwerkern das Risiko- auch unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen- zu hoch. Die Arbeiten wurden ein zweites Mal gestoppt.
Zwischenzeitlich sinken die Infektionszahlen. Außerdem sind etliche Heinzelwerker zumindest einmal, mehrere bereits zweimal geimpft.
Damit können und dürfen sie wieder arbeiten.

Die Heinzelwerker erledigen einfache, handwerkliche Arbeiten für Menschen, die bedürftig und/ oder aufgrund ihrer Lebenssituation (Alter, Behinderung, etc.) zu solchen Arbeiten nicht in der Lage sind. Solche Arbeiten sind z.B. Leuchten anschließen, Lampen auswechseln, Wasserhahn und/oder Abfluss abdichten, Türscharniere richten, Hilfe bei Computer-/Fernseh-/Telefonproblemen, Rat und Tat bei technischen Geräten.

Allerdings führen die Heinzelwerker keine Arbeiten durch, die zum Leistungsumfang von professionellen Handwerkern gehören.

Wenn Sie im o.g. Rahmen Hilfe benötigen, wenden sich bitte an Das Heinzelwerk, erreichbar im Diakonischen Werk Mülheim

Tel.: 0208/3003-277

Die Heinzelwerker freuen sich darauf, wieder mit Rat und Tat helfen zu können.

Mario und Nette seit mehr als 10 Jahren aktiv

Ehrenamtliches Puppentheater ist auch in der Pandemie-Zeit aktiv

Das ehrenamtliche Team von Mario und Nette freut sich über seine kreative Arbeit auch in der Corona-Krise:

"Wunderbar, im Jahr 2019 , dem Jahr unseres 10-jährigen Jubiläums konnten wir in 10 verschiedenen Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen auftreten. Mit der Alten Dreherei „unserem Zuhause“ nahmen wir an der Extraschicht teil. Im Jugendheim Georgstraße spielten wir als Teilnehmer der Werkstattwoche Eppinghofen.
Anfang März 2020 hatten wir Premiere mit unserem Stück „Agathe und ihr Häusken“ bei den Senioren des Netzwerkes Saarn. Bedingt durch Corona fragten wir uns, ob wir überhaupt Zuschauer hätten. Es kamen viele zu dem ungetrübten Nachmittag 14 Tage vor dem ersten Lockdown.

Keiner von uns ahnte, dass wir lange nicht mehr spielen würden. Zuerst war es wie eine Winterpause, aber aus den Wochen wurden Monate. Durch WhatsApp und Telefon hielten wir miteinander Kontakt, aber das Spiel mit den Marionetten fehlte uns. Im Sommer gab es ein kurzes Aufleben mit Mundschutz und Distanz. Unsere 2 m Bühne konnte leider nicht bleiben. Wir lösten sie auf und gestalteten sie neu mit zwei zusätzlichen seitlichen Spielpunkten. Abstand wahren wurde wichtig, auch für uns Spieler!

Das Stück „Abrakadabra – Marionettenzauber“ erarbeiteten wir neu. Zweimal im Rahmen der Werkstattwoche konnten wir es aufführen, dann kam nach den Herbstferien der 2te Lockdown. Viel ging uns durch den Kopf in dieser Zeit:

Wie geht es “Mario und Nette“ in der Pandemie? Was passiert mit unserer Gruppe? Zerbricht sie?
Was geschieht mit uns Spielern? Behalten wir die Spielfreude?
Ist die Gruppe stabil genug für einen weiteren langen Lockdown?
Bis Ende Januar 2021 war es eine lange „Durststrecke“, aushalten konnten wir es kaum noch und dann kam die rettende Idee!

Und das ist „Mario und Nette“ heute:

Wir treffen uns per Zoomkonferenz, pünktlich wie früher am Donnerstagmorgen. Mit kleinen anfänglichen Stolpersteinen haben wir es geschafft!
Die Videokonferenzen nutzen wir zum Schreiben und Vorstellen neuer Texte, sowie zu Sprechproben.

Ein Text für Erwachsene zum Thema Technik ist einschließlich der theoretischen Regie fertig. Und das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ ist mit Text und Figuren neu geplant. Viel Vorstellungskraft ist gefragt und die unterschiedlichsten Ideen bringen uns dabei zum Lachen.
Jetzt wissen wir, unsere Gruppe bleibt!

Hat Sie der Text neugierig gemacht und Lust geweckt an unserem Tun?
Sie können gerne jetzt oder später zu uns stoßen. Lernen Sie uns einfach mal kennen!
Wir freuen uns auf Ihre Mail an marioundnette@web.de – wir informieren Sie gerne.