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Stiftungsnetzwerk Ruhr will auch Mülheimer Engagierte unterstützen

Das Stiftungsnetzwerk Ruhr steht auch Mülheimer Initiativen und Vereinen mit dem neuen „Förderpott.Ruhr“ zur Seite. Diese gute Nachricht überbrachten Robert Salzmann und Janina Krüger vom Stiftungsnetzwerk Ruhr nun an Guido Brücker als Vertreter der Stadt Mülheim an der Ruhr und an Michael Schüring als Geschäftsführer des Centrum für bürgerschaftliches Engagement e.V. (CBE). Das Stiftungsnetzwerk Ruhr unterstützt Engagierte in den Quartieren des Ruhrgebiets. Ausgezeichnet werden Ideen und Projekte, die engagierte Menschen, gemeinnützige Organisationen, Initiativen und Vereine in ihrem Stadtteil initiieren oder bereits erfolgreich umsetzen. Bewerbungen sind online bis zum 31. März 2020 möglich.

Der Förderpott des Stiftungsnetzwerks Ruhr hat zum Ziel, das zivilgesellschaftliche Engagement kleiner Initiativen vor Ort zu stärken. „Gerade kleine Nachbarschaftsinitiativen wissen, wo der Schuh drückt. Der Förderpott hilft schnell und unbürokratisch gute Ideen in die Tat umzusetzen“, erklärt Winfried Kneip, Mitglied des SNR-Lenkungskreises und Geschäftsführer der Stiftung Mercator. Nikolai Fuchs, Lenkungskreismitglied und Vorstand der GLS Treuhand e. V. ergänzt: „Ziel des Förderpott ist, im gesamten Ruhrgebiet Menschen bei der Verwirklichung von Alltagsverbesserungen zu unterstützen.“ Im ersten Jahr stehen dafür 112.000 Euro zur Verfügung.

Einfaches Bewerbungsverfahren

„Das Online-Bewerbungsverfahren ist bewusst einfach gehalten“, erklärt Robert Salzmann. Seit Januar können Bewerber jeweils bis zu den Stichtagen 31. März und 30. September ihre Projektideen auf www.foerderpott.ruhr einreichen. Ihnen steht bei positivem Bescheid jeweils eine Fördersumme zwischen 500 und 5.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden sowohl Personal- und Sachkosten als auch Investitions- oder Weiterbildungskosten. Eine dauerhafte Förderung von Infrastruktur aus dem Förderpott ist hingegen nicht vorgesehen. Das Bewerbungsverfahren wird von der Ehrenamt Agentur Essen e. V. koordiniert. Eine Jury aus Mitgliedsstiftungen, Lenkungskreismitgliedern und Experten entscheidet über die Bewerbungen.

Stiftungen fördern gemeinsam

Finanziell ausgestattet wird der „Förderpott.Ruhr“ aktuell durch die Auridis Stiftung, die GLS Treuhand e.V., die Haniel Stiftung, die innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft, die RAG-Stiftung, die Rudolf von Benningsen-Foerder-Stiftung für Wissenschaft und Bildung, die Ruhrstiftung Bildung und Erziehung, die Sal. Oppenheim Stiftung, den Stifterverband, die Stiftung Mercator, die Stiftung Universitätsmedizin Essen und die Wilo-Foundation.

CBE und Stiftungsnetzwerk Ruhr vereinbarten in Zukunft enger zusammen zu arbeiten und die städteübergreifende Zusammenarbeit von Stiftungen und Zivilgesellschaft im Ruhrgebiet zu fördern.

 

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Erster Heimatpreis Mülheim verliehen

Mit einer Feierstunde im Veranstaltungsraum der Sparkasse Mülheim wurde erstmals der Mülheimer Heimatpreis verliehen. Die Stadt Mülheim und das CBE arbeiten bei der Preisverleihung zusammen. Eine Jury entschied über die diesjährigen Preisträger. Den mit jeweils 5000 € dotierten Preis erhielten aus den Händen von Oberbürgermeister Ulrich Scholten.

- Bürgerbus Stytrum
- Regler Produktion e.V. - Freilichtbühne
- Mausegatt Siedlergemeinschaft und Förderverein

Mit dem Heimatpreis möchte die Stadt Mülheim an der Ruhr die Menschen auszeichnen, die sich ehrenamtlich ganz besonders für den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren. Aspekte, wie:

  • Gestaltung des demographischen Wandels,
  • Gestaltung eines guten und zukunftsweisenden Zusammenlebens von Menschen unterschiedlichen Alters sowie sozialer und kultureller Herkunft,
  • Attraktivitätssteigerung öffentlicher oder öffentlich zugänglicher Orte und Plätze,
  • die Vermittlung von Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl für Menschen in ihrem Quartier in der Stadt,
  • Menschen finden hier ihre Heimat,
  • Förderung von Identität und Heimatbewusstsein,
  • Begeisterung schaffen für lokale Besonderheiten,
  • Begrünung von Wohn- und Arbeitsstandorten zur Attraktivierung  und nachhaltigen Gestaltung der Heimat (Beitrag zur Klimaanpassung)

wurden bei der Auswahl der Sieger durch die Jury berücksichtigt.

Am 14.02.2019 hatte der Stadtrat den Beschluss gefasst, lokal einen „Heimat-Preis“ in Höhe von insgesamt 15.000 Euro vergeben zu wollen. Der „Heimat-Preis“ wird in vollem Umfang durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau- und Gleichstellung des Landes NRW aus dem Förderprogramm „Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen - Wir fördern, was Menschen verbindet“ zur Verfügung gestellt und ist „ein wertvolles Zeichen, um in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken“, freuen sich Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Michael Schüring vom CBE.

Wir sind Teil von MH/0/25

Neues Türschild weist auf Bildungsnetzwerk hin

Jeder Mensch in Mülheim sollte so aufwachsen, dass er seine individuellen Fähigkeiten bestmöglich entfalten kann. Als Stadt und Gesellschaft sehen wir uns hierbei in der Pflicht: Der Zugang zu Bildung und Förderung darf keine sozialen und demografischen Grenzen kennen. Jedes verlorene Talent ist eines zu viel.

Das CBE ist mit seinen Projekten im Bereich "Bildung" Teil des Mülheimer Bildungsnetzwerkes. Gemeinsam mit vielen Mülheimer Bildungsinstitutionen arbeiten wir daran, ein aktives Netzwerk zu schaffen, das allen Mülheimer Familien und ihren Kindern durchgängig individuelle Förderangebote macht – von der Schwangerschaft bis zum 25. Lebensjahr. MH/0/25.  Uns alle verbindet dieselbe Vision: Wir wollen ein Mülheim, in dem jedes Kind die Chance bekommt, das Beste aus seinen Potenzialen zu machen.

CBE Bildungsprojekte

Info zu Bildungsnetzwerk

"Engagierte Schule" für Förderung des Ehrenamtes

Die Realschule Stadtmitte wurde als erste Mülheimer Schule mit dem Signet "Engagierte Schule - wir fördern freiwilliges Engagement in der Schule" ausgezeichnet.

Der Geschäftsführer des CBE, Michael Schüring, übergab die Auszeichnung aus Anlass des 90-jährigen Schuljubiläums an die Schulleiterin Sabine Dilbat und die Ehrenamtskoordinatorin Dominica Lünig.

Die Plakette weist darauf hin, dass die Schule regelmäßige Planungen zur Förderung des Ehrenamts mit dem CBE durchführt, Angebote für verschiedene Engagementfelder bereit hält, die Engagierten mit einer passenden Form der Anerkennung würdigt und in der Öffentlichkeit auf die Bedeutung von sozialem Engagement für die Schule hinweist.

Dominica Lünig betonte, wie unverzichtbar die Ehrenamtlichen im Schulalltag der Realschule mittlerweile sind. Auch Schulleiterin Sabine Dilbat freute sich, dass in der Schule soviel freiwilliges Engagement existiert und dies durch die Auszeichnung nun auch sichtbar werde.

(Foto: Dominica Lünig, Sabine Dilbat, Hans Erdmann (Ehrenamtlicher), Michael Schüring)