Brücken bauen zwischen Institutionen und Zugewanderten

Ehrenamtliche Sprachvermittler*innen

Vielfalt des Engagements

Gespräche begleiten und übersetzen

Warum gibt es die Sprachvermittler*innen?

Kommunikation spielt in sozialen Situationen stets eine wichtige Schlüsselrolle. Jedoch kommt es dabei auch immer wieder zu Missverständnissen und Konflikten. Wenn diese Gefahr bereits für Muttersprachler*innen besteht, dann stellen intensive Gesprächssituationen für Neuzugewanderte eine besonders große Quelle für Probleme dar. Die Ursache hiervon liegen in den fehlenden Deutschkenntnissen und fehlenden sprachlichen Zugängen.

Wie können Sprachvermittler*innen eingesetzt werden?

Es steht ein wichtiges Elterngespräch im Kindergarten oder in der Schule steht an –   aber die Eltern verstehen und sprechen nur wenig Deutsch? Ein Beratungstermin kann nicht erfolgen, weil eine sprachliche Kommunikationsbasis fehlt?  Ein Arztgespräch gestaltet sich schwierig, da die Patient*in dem Gesagten nicht folgen kann?

Um bei der Verständigung in solchen und weiteren Situationen helfen zu können, bietet das CBE idas Programm der Ehrenamtlichen Sprachvermittler an. Die Sprachvermittler*innen stellen dabei ihre Sprachfähigkeit und interkulturelle Kompetenz unentgeltlich zur Verfügung, damit Verständnis- sowie Kommunikationsschwierigkeiten gar nicht erst entstehen, sondern Brücken zwischen Institutionen und Zugewanderten geschaffen werden.

Wer kann Sprachvermittler*innen anfragen?

Generell können alle Mitarbeiter*innen von Mülheimer Behörden, Institutionen und sozialen Einrichtungen auf unsere Sprachvermittler*Innen zurückgreifen. Die Anfrage erfolgt über unser Online Formular .

Hier geht's zum Online-Formular für Ihre Anfrage.

Möchen Sie sich als Sprachvermittler*in engagieren?

Sie sind  zwei- oder mehrsprachig, kommunikativ und an interkulturellen Begegnungen interessiert? Sie möchten mit ihren Sprachkenntnissen Mülheimer Einrichtungen unterstützen und Personen mit Sprachschwierigkeiten begleiten?

Wir suchen aktuell Sprachvermittler*innen in folgenden Sprachen:

Arabisch, Kurdisch, Albanisch, Bulgarisch, Rumänisch, Serbokroatisch, Türkisch, Makedonisch, Persisch, Russisch, Kroatisch, Aaserbaidschanisch, Griechisch, Polnisch und Tamilisch.

Natürlich sind auch alle anderen Sprachen herzlich willkommen!