Geflüchteten das soziale Leben näher bringen:

Ehrenamtliche Starthelfer

Vielfalt des Engagements

1 Stadt, 2 Menschen, 3 Treffen

Mülheimer Bürger*innen unterstützen beim Start in der neuen Heimat

Markus und Yazan haben sich bei einem Gruppentreffen der Ehrenamtlichen Starthelfer kennengelernt. Sie waren einander sympathisch, tauschten ihre Nummern aus und trafen sich ein paar Wochen später – eigentlich um Essen zu gehen.

„Dann sind wir aber durch ganz Mülheim spaziert und haben uns unterhalten“, sagt Markus. Sie sprachen über ihre Kindheit, über Syrien und stellten schnell fest: mit Ausnahme der Sprache unterscheidet die beiden gar nicht so viel.

Ob zusammen Sport machen, ins Theater gehen oder praktische Orientierungshilfe leisten: Ehrenamtliche Starhelfer möchten geflüchteten Menschen das soziale Leben in Deutschland ein bisschen einfacher und bunter gestalten. Mit seinen drei Treffen richtet sich das Projekt „Ehrenamtliche Starthelfer“ nicht zuletzt an Freiwillige, die sich erstmals oder zeitlich begrenzt in die Flüchtlingshilfe einbringen wollen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ gefördert und in Zusammenarbeit mit der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft der Frei­wil­li­ge­nagen­tu­ren e. V. (bag­fa) umgesetzt.