Publikationen

Netzwerke der Engagementförderung in Deutschland
Eine explorative Studie mit dem Schwerpunkt der Förderpraxis in den
Bundesländern. Im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Herausgeber: Centrum für bürgerschaftliches Engagement (Mülheim an der Ruhr) in Kooperation mit Martin Rüttgers, Politikberatung & Forschung (Köln)

Netzwerke der Engagementförderung (PDF - 61 S.)

Lernmodule

Im Rahmen des Projekts "Lernallianzen im Ruhrgebiet" wurden die folgenden Lernmodule entwickelt.

 

Bürgerstiftungen - ein neues Modell zur Aktivierung bürgerschafltichen Engagements
Zur Nachahmung empfohlen ist das von Martin Rüttgers beschriebene Modell der Bürgerstiftungen. Eine Definition für Bürgerstiftungen wird in seinem Lernmodul "Bürgerstiftungen - ein neues Modell zur Aktivierung bürgerschafltichen Engagements" vorgeschlagen. Er beschreibt verschiedene Bürgerstiftungen im Ruhrgebiet mittels Kurzprotrait. Zum Schluss gibt es Praxis-Tipps zur Gründung einer Bürgerstiftung.
cbe_mat_r_ttgers.pdf


Bürgervereine und Ehrenamtliche
Bürgervereine gibt es in fast jedem Stadtteil der Städte Mülheim, Essen, Oberhausen. Sie sind aktiv im Viertel und sorgen mit vielen anderen Vereinen für den Zusammenhalt. Manche Bürgervereine existieren seit Jahrzehnten - brauchen aber dringend neuen Nachwuchs. Bürgervereine können Motoren bürgerschaftlichen Engagements sein. In dem Projekt "Lernallianzen im Ruhrgebiet" unterstützen wir Bürgervereine mit dem Lernmodul "Bürgervereine und Ehrenamtliche" von Hille Richers, mit der wir auch Workshops in Bürgervereinen durchführen. Richers arbeitet nach dem amerikanischem Konzept "forum community organizing", das vor allem die gesellschaftliche Selbstorganisation in den Mittelpunkt stellt.
cbe_mat_vereine.pdf


„corporate citizenship art 1“ (2000/2001) – Kooperationsprojekt zwischen KMPG und Kunsthaus Essen
Dr. Carola Schneider vom Kunsthaus Essen beschreibt, wie ein Kooperationsprojekt zwischen ihrem Haus und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG entstanden und verlaufen ist. Dieses Beispiel "'Corporate citizenship art 1' (2000/2001) Kooperationsprojekt zwichen KPMG und Kunsthaus Essen" sollte Mut zu ungewohnlichen Fundraisingstrategien machen.
cbe_mat_schneider.pdf

 

Corporate Volunteering
Das Engagement von Unternehmen in der Bürgergesellschaft ist ein zentrales Thema des Projektes "Lernallianzen im Ruhrgebiet". Der englische Begriff "Corporate Volunteering" wird von Dieter Schöffmann ausführlich beschrieben. Hier geht es nicht einfach um Geldspenden, sondern um den Einsatz von führenden Mitarbeitern in sozialen Projekten. Dieser Einsatz wird auch als Form der Stärkung der Kompetenz von Mitarbeitern gesehen.
cbe_mat_sch_ff.pdf


Finanzen und Steuern im Verein
Ebenfalls grundlegend für Vereine ist das Lernmodul "Finanzen und Steuern im Verein". Auch hier ist Dietmar Fischer Autor und Referent. Über Gemeinnützigkeit, Spendenrecht, Steuerliche Tätigkeitsbereiche kommt er zu Grundlagen der Buchführung. Hier informiert er sehr ausführlich über einzelne Unterpunkte wie Aufzeichnungspflichten und Jahresabschluss. Beide Lernmodule setzen wir vor allem in ausländischen Vereinen ein.
cbe_mat_fischer1.pdf

 

Fundraising in der Praxis – zum Beispiel bei Greenpeace Deutschland
Zwei so genannte Praxisbeispiele haben wir angesichts der Wichtigkeit des Themas Fundraising erarbeitet. Jens Watenphul hat einen best-practice-report über die Strategien von Greenpeace Deutschland erstellt. Das Lernmodul heißt "Fundraising in der Praxis - zum Beispiel bei Greenpeace Deutschland". Das andere Praxisbeispiel finden sie weiter oben unter „corporate citizenship art 1“.
cbe_mat_wattphf.pdf

 

Fundraising für Vereine und Verbände
Zur Unterstützung der Vereine und Verbände müssen immer mehr Geldmittel beschafft werden, da staatliche Mittel zurückgehen. Mit dem Lernmodul "Fundraising für Vereine und Verbände" von Michael Vilain wollen wir Hilfestellung für eine erfolgreiche Strategie zur Mittelbeschaffung leisten. Das Lernmodul informiert über verschiedene Formen des Fundraising, wie beispielsweis Mailings, Events und Legatwerbung.
cbe_mat_vilain.pdf


Grenzwertig – Über den Umgang mit Verantwortung und Überforderung in Selbsthilfegruppen
Ebenfalls für Selbsthilfegruppen ist das Lernmodul von Klaus Vogelsänger "Grenzwertig - Über den Umgang mit Verantwortung und Überforderung in Selbsthilfegruppen". Zu Beginn analysiert Vogelsänger verschiedene Anzeichen von Überforderung in Selbsthilfegruppen. Er schlägt verschiedene Schritte zur Bewältigung dieser Probleme vor - unter anderem die Auseinandersetzung mit Stärken und Ressourcen, lebendiges Lernen und verschiedene Methoden der Bearbeitung.
cbe_mat_vogels.pdf

 

Grundlagen des Vereinsrechts
Die "Grundlagen des Vereinsrechtes" sind für alle Vereine wichtig. In diesem Lernmodul beschreibt Dietmar Fischer die Rechtsgrundlagen für einen Verein, nimmt Stellung zur Gemeinnützigkeit und informiert über die Rechtsfähigkeit und Haftung. Fischer ergänzt seine Ausführungen mit Informationen über die Vereinsorgane und die Vertreter des Vereins.
cbe_mat_fischer_recht.pdf

 

Konflikte zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen
Ein Dauerbrenner in jeder Organisation, die mit Ehrenamtlichen arbeitet, ist die Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen. In dem Lernmodul "Konflikte zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen" beschreibt Peter Wattler-Kugler einen ordentlichen Konflikt zwischen beruflichen und freiwilligen Mitarbeitern. Er lädt dann ein, einen eigenen Konflikt in 12 Schritten für sich zu hinterfragen und zu reflektieren. Danach gibt er Hinweise zur Konfliktbearbeitung und verweist am Ende auf Schritte zur Entscheidungsfindung und Konfliktlösung.
cbe_mat_wattler.pdf


Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen
In dem Lernmodul "Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen" von Thomas Kegel werden mehrere Modelle für eine professionelle Zusammenarbeit vorgestellt. Zum Ende hin schlägt er vier Schritte für eine gute Kooperation von Freiwilligen in sozialen Organisationen vor.
cbe_mat_kegel.pdf


Kulturen der Verantwortung – im Wandel der Werte - Motive, Qualifikationen, Partizipation verbindlichen Engagements
Prof. Dr. Eckart Pankoke hat das zentrale Thema „Kulturen der Verantwortung – im Wandel der Werte (Motivation, Qualifikation, Partizipation verbindlichen Engagements)“ bearbeitet. Der Universitätsprofesssor und wissenschaftliche Leiter dieses Projektes propagiert die These: „In der Praxis bürgerschaftlicher Selbstorganisation ist Verantwortung einzubinden in Verfahren der Motivation, der Partizipation und der Qualifikation freien Engagements“. Er beschreibt verschiedene Begriffe von Verantwortung und diskutiert „Verantwortung im Wandel sozialer Werte: Zwischen ‚Ehre' und ‚Engagement‘“. Als Resümee entwirft Pankoke Perspektiven für das bürgerschaftliche Engagement in unterschiedlichen Dimensionen.
cbe_mat_pankoke.pdf

 

Qualitätsentwicklung in der ehrenamtlichen Tätigkeit
Eine Einschätzung der Qualität der ehrenamtlichen Arbeit erlaubt das Lernmodul "Qualitätsentwicklung in der ehrenamtlichen Arbeit" von Petra Dittelbach-Sibinger. Wer hier den Fragebogen ausfüllt, kann den Bedarf an Qualitätsmanagement für die eigene Organisation selber feststellen. Das Lernmodul versucht Qualitätsstandards auch in der ehrenamtlichen Arbeit festzustellen.
cbe_mat_dittelb.pdf

 

„Selbsthilfe in Balance“ – Gruppenarbeit und Konflikte
Selbsthilfegruppen sind Teil des bürgerschaftlichen Engagements - mit eigenen spezifischen Problemen. Andreas Greiwe entwickelte das Lernmodul "Selbsthilfe in Balance - Gruppenarbeit und Konflikte". Ausgehend von den Problemlagen in Selbsthilfegruppen stellt Greiwe Anregungen und Tipps für die Gruppenarbeit vor. Zum Schluss stellt er fünf Stufen der Selbsthilfe vor.
cbe_mat_greiwe_neu.pdf

 

Soziales Marketing – Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit
Öffentlichkeitsarbeit gewinnt ebenfalls einen immer höheren Stellenwert im bürgerschaftlichen Engagement. Dr. Jörg Ernst informiert über "Soziales Marketing - Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit". Er beschreibt sehr ausführlich die fünf Phasen einer systematischen Kommunikation und beschreibt die Entwicklung einer effektiven Strategie in Sachen Öffentlichkeitsarbeit.
cbe_mat_ernst.pdf

 

Die Freiwilligenkarten

Die Freiwilligenkarten - Ein Dankeschön für Ihr Engagement mehr