EFI - Neue Qualifizierung im Februar

Das Team der "Lila Feen"

Qualifizierung für engagierte BürgerInnen -
das Centrum für bürgerschaftliches Engagement sucht EFIs

EFI - Erfahrungswissen für Initiativen ist ein Projekt, das vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) gefördert wird. Im Rahmen dieses Programms wurden in Mülheim in den letzten fünf Jahren bereits 40 bürgerschaftlich engagierte BürgerInnen qualifiziert. Das Projekt richtet sich an Menschen im nachberuflichen Leben, die zwar aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen aber weiter nutzen und auch weiter geben wollen. Gesucht werden Frauen und Männer, die bereit sind, eine gewisse Verantwortung zu übernehmen und sich längerfristig für gemeinnützige Projekte in Mülheim zu engagieren. Die Projekte können sowohl aus eigenen Ideen entstehen, bei deren Umsetzung das CBE die EFIs unterstützt, aber auch die Einbindung in bereits bestehende Initiativen ist möglich. Maßgeblich sind dabei die Interessen und Wünsche der Interessenten. Auf eine solche Aufgabe bereitet die Qualifizierung vor.

Es werden Kenntnisse in Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising vermittelt, aber vor allem auch der Blick auf die eigenen Ressourcen und die eigene Motivation geschärft. Eine tragende Rolle bei diesem Projekt spielt die Netzwerkbildung. Inzwischen ist in Mülheim ein regelrechter Kompetenz-Pool entstanden, zu dem jeder Teilnehmer seinen eigenen Teil beiträgt.

Die Qualifizierung startet am 22. Februar und beinhaltet drei jeweils dreitägige Schulungen.

Falls Ihr Interesse geweckt ist, vereinbaren wir gerne einen persönlichen Beratungstermin mit Ihnen, rufen Sie uns an!

Kontakt: Eva Winkler, CBE e.V., Wallstraße 7, 45468 Mülheim an der Ruhr, Telefon: 0208-970 68-13, E-Mail: eva.winkler(at)cbe-mh(dot)de

 

Neue Paten gesucht

Projekt „Ausbildungspaten für Mülheim“ sucht neue Paten
Tandems finden sich per Speeddating

Mit Unterstützung geht vieles leichter, vor allem wenn es sich um so etwas Wichtiges und oftmals Beschwerliches handelt wie die Ausbildungsplatzsuche. Sozial benachteiligte Jugendliche erfahren meist weniger Unterstützung von Zuhause und sind trotz des demografischen Wandels noch nicht deutlich genug in den Fokus der Firmen geraten. Oft liegt es nicht an fehlenden Qualifikationen, wenn Schüler keinen Ausbildungsplatz erhalten. Umso wichtiger, wenn Ihnen ein Ausbildungspate zur Seite steht, der sich den Sorgen und Nöten des Jugendlichen annimmt, dessen Stärken kennt und ihn motiviert.

Das CBE sucht für sein Projekt Ausbildungspaten für Mülheim neue Paten. Mitte 2007 startete das Projekt zur Begleitung von HauptschülerInnen von der Schule in den Beruf. Seit 2009 können sich auch SchülerInnen einer Realschule und seit Herbst 2011 auch SchülerInnen eines Berufkollegs um einen Paten bewerben. In den vergangenen Jahren wurden über 70 Patenschaften vermittelt, zurzeit gibt es 26 aktive Patenschaften.

Im Berufskolleg an der Lehnerstraße wurde das Matchingverfahren erstmals als Speeddating durchgeführt. Das hat den Vorteil, dass sich interessierte SchülerInnen und Paten spielerisch kennen lernen können und selbst bestimmen, wer eine verlässliche Zusammenarbeit eingehen möchte. Denn eine gelungene Patenschaft entwickelt sich dort, wo die Chemie stimmt.

Die potentiellen Paten werden vom CBE geschult und auf ihre Aufgabe mit den Jugendlichen vorbereitet. Der nächste Termin findet am Samstag, den 18.02.2012 statt. Es werden auch Kenntnisse über die Arbeit der hauptamtlichen Netzwerkpartner des Übergangs Schule-Beruf (u.a. Agentur für Arbeit, BuT-Schulsozialarbeit, RAA) vermittelt. Sie stehen den Ehrenamtlichen bei Fragen der Berufswahl und Ausbildung, Bewerbung und sozialen Angeboten zur Seite.

So auch beim Ausbildungspaten Klaus Köhnen, der mit seinem Schüler ein weiteres kurzfristiges Beratungsgespräch bei der Berufsberaterin von der Agentur für Arbeit, Johanna Hagedorn, wahrnahm. Oder Ausbildungspatin Lolita Paul-Heuft, die das Bewerbungsschreiben ihrer Schülerin mit der Mitarbeiterin von der BuT-Schulsozialarbeit besprach. 

Gemeinsam mit anderen Paten und Projektpartnern warben sie nun um neue Paten für die im Februar startende sechste Rundes des Ausbildungspatenprojekts.

Wenn Sie interessiert sind Pate/Patin zu werden und an einem Speeddating teilnehmen wollen, beraten wir Sie gerne persönlich.

Kontakt:
Projektleiterin Katharina Wehner
Tel.: 0208-970 68-18


Das ILJA-Lotsen-Projekt sucht ebenfalls noch Ehrenamtliche, die als Lotsen Jugendliche mit Lernschwierigkeiten im Übergang Schule-Beruf unterstützen. Am 18. Februar 2012 findet, zusammen mit den neuen Paten aus dem Ausbildungspatenprojekt, die erste Schulung statt, um Sie auf Ihre Aufgabe als Lotse vorzubereiten. Mehr zum Projekt erfahren Sie hier und bei der Projektleiterin Julia Bledau, Tel.: 0208-970 68-25

 

Begeisterung für die Fotografie

Erfolgreicher Abschluss eines Kulturbotschafterprojektes an der Kath. Grundschule Fröbelstraße in Styrum

Die fotobegeisterte Kulturbotschafterin Lisa–Marie Appel ist 17 Jahre alt, ihr Berufswunsch: Grundschullehrerin. Da lag es Nahe, im Rahmen der offenen Ganztagsbetreuung einer Mülheimer Grundschule ihre Begeisterung für das Medium Fotografie an Grundschulkinder weiterzugeben. Mit der offenen Ganztagsbetreuung der KGS Fröbelstraße war schnell ein engagierter Partner gefunden und Lisa betreute über einen Zeitraum von sechs Wochen vier Kinder im Alter zwischen acht und neun Jahren jeweils freitags für zwei Stunden.

Die Kinder lernten in dieser Zeit spielerisch die unterschiedlichen Perspektiven beim fotografieren kennen, die Funktionsweise einer Kamera, erstellten Bilder und Collagen, gestalteten Fotorahmen und schminkten und verkleideten sich für ihre „Fotosessions“. Highlight des Workshops war der Besuch der Fotoausstellung im Oberhausener Gasometer, der den Kindern im Rahmen einer Führung die Arbeit professioneller Fotografen näher brachte.
Bei der Abschlussveranstaltung stellten die vier Kinder dann ihre eigenen Werke ihren MitschülerInnen vor und luden sie bei Kakao und Weihnachtsgebäck zum betrachten ihrer kleinen Ausstellung ein. Für Kulturbotschafterin Lisa ein krönender Abschluss für ein gelungenes Projekt.
Ein besonderer Dank geht an das Team der offenen Ganztagsbetreuung der Grundschule Fröbelstraße, das das Projekt jederzeit unterstützte.

Das Projekt Kulturbotschafter, seit 2007 angesiedelt beim CBE, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Kulturbotschafter sind junge Menschen im Alter zwischen 13 und 20 Jahren, die sich ehrenamtlich in kulturellen Projekten engagieren und damit andere Jugendliche für Kultur begeistern. Kulturbotschafter knüpfen Kontakte zu den Kulturinstitutionen ihrer Stadt, blicken hinter die Kulissen und zeigen anderen Jugendlichen, welche Kultureinrichtungen spannend und besuchenswert sind.

 


Qualifizierung für junge Freiwillige

Ein Gemeinschaftsprojekt der BP Europa SE und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

Die Civil Academy ist ein Qualifizierungsprogramm für junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren mit einer pfiffigen und kreativen Idee für ein gesellschaftliches Engagement.
Mit Hilfe von Know-How und Methoden aus dem Bereich des bürgerschaftlichen Engagements und der Wirtschaft erhalten sie Wissen und Unterstützung für eine erfolgreiche Umsetzung ihrer Ideen.

Im Trainingsprogramm der Civil Academy, das aus drei aufeinander aufbauenden Wochenendseminaren besteht, können 24 TeilnehmerInnen ihre Projektideen weiter entwickeln und ausbauen. Sie beschäftigen sich mit Projektmanagement und Ressourcenakquise. Ferner trainieren sie Fähigkeiten wie Teamwork, Netzwerkarbeit und Kommunikation. Am Ende des Zyklus erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat.

Das Qualifizierungsprogramm startet in die 14. Runde!
Das Ausschreibungsformular können Sie hier als PDF-Datei herunterladen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.civil-academy.de.
Bewerbungsschluss ist der 19. März 2012.

 

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